Viele Unternehmen setzen verschiedene Tools ein, um Mitarbeiter in ihrer Arbeitsweise zu unterstützen. Insbesondere in stark wissenszentrierten Branchen bieten so genannte ESN (Enterprise Social Networks) die Möglichkeit alles zu teilen, was geteilt werden muss. Sandra Brückner, Chief Solutions Officer bei Pokeshot, sieht in diesen wissenszentrierten Branchen jedoch das Risiko, dass Mitarbeiter einer täglichen Flut an Informationen ausgesetzt sind und es an wertbringendem Content mangelt. Sie stellt ein Zauberwort vor, das diese Herausforderung ohne großen Mehraufwand lösen könnte: Content Upcycling.

 Je größer eine Community ist und je länger sie existiert, desto schwieriger ist es einen Überblick zum vorhandenen Metawissen zu behalten: wer weiß hier eigentlich was und wo finde ich die Informationen? Um den Informationsfluss am Laufen zu halten und einen Zugriff auf das vorhandene Metawissen einer Community zu behalten, schlägt Sandra Brückner den Prozess des Content Upcyclings vor:

 

  • Content extrahieren: das Wissen sollte nicht allein in den Köpfen der Mitarbeiter bleiben. Um Teams funktional zu halten, ist ein effektives Wissensmanagement unerlässlich.
  • Content konservieren: Unternehmen müssen eine Möglichkeit finden das Wissen und alle relevanten Information so zu konservieren, dass die nachhaltig auch noch für längere Zeit zur Verfügung stehen.
  • Content Upcycling: Die Ergebnisse, jene Inhalte, die nun extrahiert und konserviert wurden, gilt es nun mit „Wert“ anzureichern“. Das heißt ihn relevant, konsistent, ansprechend, glaubwürdig, nutzbringend und authentisch für eine Vielzahl der Mitarbeiter zu machen.
  • Content veröffentlichen: Diesen werthaltigen Content muss anschließend mit den Mitarbeitern geteilt werden um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Unternehmen sollten darüber nachdenken, welcher Content für welche Zielgruppe relevant ist und in weitere Funktionalitäten wie eine angemessene Such-Optimieren investieren.
Der Content Upcycling Prozess (Pokeshot 2017)

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